Unser Herz

Symptome

Erkrankungen und Symptome

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Damit unser Körper optimal versorgt wird, muss das Herz effizient und rhythmisch arbeiten. Verschiedene Erkrankungen, wie verengte Herzkranzgefäße (KHK), Bluthochdruck, Herzklappenfehler, Herzschwäche (Herzinsuffizienz) oder Herzrhythmusstörungen, können dieses komplexe System stören. Unser Körper ist jedoch sehr gut darin, uns Warnsignale zu senden, wenn etwas nicht stimmt. Diese Signale zu erkennen und richtig zu deuten, kann lebenswichtig sein.

Übersicht – Unser Herz

Kardiozentrum Köln Aachener Str 327

Herz-Symptome: Warnsignale verstehen

Wann zum Kardiologen?

Es gibt im Wesentlichen fünf Anzeichen, die auf eine Erkrankung des Herzens hinweisen können. Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei sich bemerken, sollten Sie dies kardiologisch abklären lassen. Gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Hausarzt bewerten wir die Dringlichkeit, um den richtigen Zeitpunkt für Ihre Untersuchung zu finden.

1

Wenn das Herz schwer oder eng wird

Brustschmerzen und Brustenge (Angina Pectoris)

Typische Herzschmerzen fühlen sich oft wie ein Engegefühl im Brustkorb an. Dies bezeichnen wir als Angina Pectoris. Der Schmerz kann in den Hals, die Arme (meist links), den Rücken oder den Oberbauch ausstrahlen, oft begleitet von Kurzatmigkeit.

Beachten Sie jedoch, dass sich diese Beschwerden bei Männern und Frauen stark voneinander unterscheiden können – Frauen klagen beispielsweise häufiger über unspezifische Symptome wie Übelkeit oder Atemnot.

Auslöser für Brustschmerzen und Brustenge sind typischerweise körperliche Anstrengung, psychischer Stress oder Kälte. Jedoch können diese Beschwerden auch bereits in Ruhe auftreten, besonders wenn die Erkrankung fortgeschritten ist.

  • Wann es wichtig wird: Treten die Beschwerden zum ersten Mal auf oder nehmen sie zu? Haben Sie bereits bei leichter Belastung oder in Ruhe die beschriebenen Symptome? Dann ist eine rasche ärztliche Abklärung unbedingt erforderlich.

2

Das Gefühl, das Herz schlägt bis zum Hals

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) äußern sich durch einen zu langsamen, zu schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag (Puls). Diese Beschwerden können anhaltend sein, aber auch nur phasenweise auftreten.

  • Wann es kritisch wird: Wenn das Herzstolpern zusammen mit Kurzatmigkeit, Schwindel, Schwäche oder Bewusstlosigkeit auftritt, sollten Sie die Ursache sofort abklären lassen.

3

Wenn Sie schnell „aus der Puste“ sind

Atemnot (Dyspnoe)

Luftnot (Dyspnoe) bei Belastung, Stress oder Kälte kann ein Zeichen für eine Herzschwäche sein.

  • Achtung: Wenn die Atemnot zum ersten Mal, zunehmend oder sogar im Ruhezustand auftritt, ist eine zeitnahe kardiologische Untersuchung wichtig.

4

Wenn Sie kurzzeitig das Bewusstsein verlieren

Plötzliche Bewusstlosigkeit (Synkope)

Eine plötzliche Ohnmacht (Synkope) ist ein ernstzunehmendes Warnsignal. Sie sollten unbedingt ärztlich abklären, ob eine lebensbedrohliche oder eine weniger bedrohliche Ursache dahintersteckt.

  • Ganzheitliche Prüfung: Bei der Abklärung arbeiten wir eng und interdisziplinär mit Ihrem Hausarzt sowie Kollegen aus der Neurologie und HNO (Hals-Nasen-Ohren-Ärzte) zusammen, um die genaue Ursache und eine optimale Behandlung zu finden.

5

Wenn Beine, Füße oder Knöchel anschwellen

Wassereinlagerungen (Ödeme)

Wassereinlagerungen (Ödeme) sind ein Hauptmerkmal der Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

  • Hintergrund: Je nachdem, welche Herzseite betroffen ist, sammelt sich Wasser in den Beinen oder sogar in der Lunge (Lungenödem). Solche Schwellungen müssen Sie stets ernst nehmen und unmittelbar ärztlich untersuchen lassen.

Terminvereinbarung

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Sollten Ihre Beschwerden plötzlich zunehmen, ist schnelles Handeln wichtig.
Kontaktieren Sie bei akuter Verschlechterung zunächst Ihren Hausarzt.