Diagnose und Behandlung

Erkrankungen

Es gibt vielfältige Erkrankungen unserer Fachgebiete. In den allermeisten Fällen haben sie durch die medizinischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte ihren Schrecken verloren. Die Erkrankungen lassen sich durch Medikamente, Herzkathetermaßnahmen, Operationen, aber auch durch nichtmedikamentöse Maßnahmen vielfältig und gut behandeln. Oftmals können die Erkrankungen zum Stillstand gebracht werden. Die Patienten können ein ganz normales Leben weiterführen.

Bluthochdruck

Ein erhöhter Blutdruck führt dazu, dass das Herz ständig mehr arbeiten muss, als es ihm guttut. Zudem bewirkt der erhöhte Druck eine bedeutsame Schädigung der Arterien und zahlreicher weiterer Organe (z. B. Nieren, Augen, Gehirn). Da ein erhöhter Blutdruck oftmals gar nicht wahrgenommen wird, können diese Veränderungen bereits über Jahre entstehen, bevor die Krankheit erkannt wird („the silent killer“). Bei rechtzeitiger Diagnose und adäquater Therapie ist der Bluthochdruck heutzutage jedoch bestens behandelbar.

Herzschwäche / Herzinsuffizienz

Unterschiedliche Erkrankungen schwächen das Herz. Wenn das Herz nun durch diese entstandenen Schädigungen nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen bzw. das erforderliche Blutvolumen durch den Körper zu pumpen, liegt eine Herzschwäche vor. Erfreulicherweise kann die ansonsten sehr ernst verlaufende Herzschwäche heutzutage sehr gut behandelt werden; insbesondere dann, wenn sie frühzeitig erkannt und adäquat behandelt wird.

Prof. Vogt verfügt über die besondere Qualifikation „Zusatzbezeichnung Herzinsuffizienz“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie)

Im Leben gelingt vieles am besten, wenn wir es im richtigen Rhythmus tun. Dies trifft auch für das Herz zu, wenn es zu langsam, zu schnell oder auch unregelmäßig (oder Kombinationen aus diesen) schlägt. Nicht jeder Extraschlag – den wir alle gelegentlich wahrnehmen – muss bedrohlich sein, aber andererseits können Störungen in diesem Rhythmus zu relevanten Störungen der Herzfunktion führen, die schlimmstenfalls bedrohlich sein können. Hier ist es wichtig, durch die entsprechenden Untersuchungen die Arrhythmie zu charakterisieren und vor dem Hintergrund auch der übrigen Ergebnisse der Untersuchungen des Herzens zu bewerten, um schließlich eine effektive Behandlung durchzuführen.

Vorhofflimmern

Die häufigste Arrhythmie äußert sich durch einen unregelmäßigen, oft beschleunigten Herzschlag, der mit Unwohlsein und einem Leistungsverlust einhergehen kann. Andererseits kann Vorhofflimmern auch ohne jede Beschwerden auftreten. Unerkannt und unbehandelt kann Vorhofflimmern u. a. zu Herzschwäche und Schlaganfällen führen. All dies kann bei entsprechender Therapie weitestgehend vermieden werden. In Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln hat Dr. Zacher die Initiative „Sportlich im Takt“ gegründet, im Rahmen derer in Forschungsprojekten die therapeutische Wirkung von körperlicher Aktivität auf Vorhofflimmern erforscht wird.

Weitere Herzrhythmusstörungen

Hierunter fallen eine Vielzahl unterschiedlicher Arrhythmien, die von Vorhöfen, Herzkammern oder beidem ausgehen können. Auch für diese Erkrankungen gilt, dass diese Herzrhythmusstörungen sich durch eine adäquate Diagnostik und Therapie sehr gut behandeln lassen.

Patienten mit Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren sowie CRT-Systemen

In unserer Praxis können wir sämtliche Rhythmusaggregate der führenden Hersteller kontrollieren und langfristig betreuen. Bitte bringen Sie zu den Nachsorgeuntersuchungen Ihren entsprechenden Geräteausweis mit.

Koronare Herzerkrankung

Die koronare Herzerkrankung entsteht in den allermeisten Fällen durch arteriosklerotische Veränderungen an den Herzkranzarterien. Je nachdem mit welcher Dynamik diese Veränderungen entstehen, manifestiert sich die Erkrankung. Das Spektrum reicht von einer völligen Symptomfreiheit („stumme Ischämie“) bis zu akuten Herzinfarkten. Dabei spielt oftmals die Zeit bis zum Einleiten einer effektiven Therapie die entscheidende Rolle. Dies sichern wir Ihnen zusammen mit unseren Kooperationspartnern zu.

Erkrankungen der Herzklappen

Die Herzklappen sorgen dafür, dass das Herz das Blut in die richtige Richtung pumpt. Verengungen dieser Klappen führen zu einer deutlichen Leistungseinbuße, ebenso Undichtigkeiten, bei denen das Blut wieder „in die falsche Richtung zurückfließt“. In der Regel sind lediglich regelmäßige Herzultraschall-Kontrollen ausreichend – nur schwerste Klappenveränderungen müssen aktiv behandelt werden. Auch hier verfügt die moderne Medizin über zahlreiche, sehr gute Behandlungsmethoden, diese veränderten Herzklappen zu ersetzen oder zu reparieren. Hierzu ist aktuell oft keine Operation mehr erforderlich (kathetergestützter Klappenersatz bzw. Klappenreparatur).

Abbildung: Analyse der Proben

Erkrankungen des Herzmuskels (Kardiomyopathien)

Zahlreiche Erkrankungen befallen primär den Herzmuskel. Dies kann zu einer Erweiterung des Herzmuskels führen, gelegentlich aber auch zu einer deutlichen Dickenzunahme der Muskulatur. Beides kann eine Herzschwäche zur Folge haben. Auch hier gilt, dass eine rechtzeitige Diagnose (hier setzen wir, ergänzend zum Herzultraschall, gerne die Magnetresonanztomografie ein) die Behandlungsmöglichkeiten deutlich verbessert.

Atherosklerose anderer Gefäßgebiete

Neben den Herzkranzgefäßen kann sich die Gefäßverkalkung auch an anderen Gefäßgebieten nachteilig äußern. Bei einem Befall der Halsarterien können Schlaganfälle auftreten. Bei Gefäßveränderungen der Beine droht die Schaufensterkrankheit (Schmerzen beim Gehen) mit all ihren Konsequenzen. Auch die Erweiterung der Aorta, am häufigsten der Bauchschlagader, wird zu diesen atherosklerotischen Veränderungen gezählt.

Für diese Erkrankungen gilt, dass sich durch rechtzeitige Diagnose und Therapie die oftmals lebensbedrohlichen Folgen vermeiden lassen.

Bitte beachten Sie hierzu auch unser Angebot des Anti-agings für Blutgefäße!

Fettstoffwechselstörungen

Erhöhte Blutfettwerte führen oftmals zu einem vorzeitigen Eintreten der Arteriosklerose. Bei einer frühen Diagnose und einer sachgemäßen Behandlung lassen sich jedoch die Blutfettwerte absenken und das Entstehen der Gefäßveränderungen zumindest deutlich aufhalten.